Leider muss unser HLF 10 für einen längeren Zeitraum aus dem Dienst genommen werden. Die Beladung wird zur Fertigstellung des Baugleichen Fahrzeuges bei Magirus in Ulm gebraucht.
Für uns bedeutet das, dass wir in dem Zeitraum das Ersatz HLF 20 der Berufsfeuerwehr als erstausrückendes Fahrzeug übernehmen.
In den vergangenen Tagen sind ein großer Teil unserer Maschinisten an dem Fahrzeug ausgebildet worden. Die Mannschaft hatte bei dem letzten Übungsabend schon die Möglichkeit sich mit dem Fahrzeug und den mitgeführten Gerätschaften sowie der Umfangreichen Beladung vertraut zu machen.
Aufgrund einer Meldung war davon auszugehen, dass sich Personen in der Mosel befanden. Daraufhin wurde Feuerwehr mit Tauchern sowie Booten in den Einsatz gebracht. Die Wasserschutzpolizei und die Hubschrauberstaffel waren ebenfalls mit eingebunden.
Nach einiger Zeit stellte sich heraus, dass eine aufgefundene Person alleine im Wasser war und der Einsatz konnte beendet werden.
Die Feuerwehr Koblenz war neben der Berufsfeuerwehr mit den Einheiten Horchheim, Lay, Güls sowie die Wache Nord an dem Einsatz beteiligt. Die Taucher der Freiwilligen Feuerwehr Lahnstein unterstützen ebenfalls bei der Suche.
Da wir immer wieder in der kalten Jahreszeit mit den Rettungsbooten zu Einsätzen gerufen werden haben wir bei der Abteilung Technik der Feuerwehr Koblenz angeregt für die Wasserrettungseinheiten entsprechende Kleidung anzuschaffen. In der Vergangenheit stellte sich heraus, dass die klassische Feuerwehrkleidung bei kälter Witterung auf einem Boot nicht immer ausreichend ist.
Nachdem wir uns fachliche Beratung eingeholt hatten, viel die Wahl auf Floatinganzüge.
Diese schützen den Träger vor Kälte und sind selbst im Wasser eine Zeitlang relativ Wasserdicht. Weiterhin sorgen sie auch für einen gewissen Auftrieb bei einem Sturz in das Wasser. Die auffällige Farbe erleichtert auch die Ortung einer im Wasser treibenden Person.
Die Feuerwehr Koblenz schaffte insgesamt 30 Anzüge für die Bootsbesatzungen der Koblenzer Einheiten an.
Da wir noch über einen Raum mit Spinden verfügten, wurde dieser mit dem erhalt der Anzüge zum Wasserrettungsraum umfunktioniert. Wir halten dort 12 Anzüge, Schutzbrillen und Schwimmwesten vor. Hier können sich die Einsatzkräfte für den Einsatz komplett ausrüsten.
Erster Wasserrettungseinsatz im Januar mit den neuen Anzügen
Weiterhin befinden sich dort auch Wathosen für den Hochwassereinsatz sowie unser Wasserettungsdummy.
Wir sind sehr froh, dass unser Vorschlag schnell und unkompliziert umgesetzt werden konnte und die Einsatzkräfte mit der Ausrüstung noch besser in der Lage sind sich zu schützen um Ihre Einsätze abzuarbeiten.
Laut Meldung befanden sich 2 Personen sowie ein Hund im Wasser.
Noch während des Ausrüsten der Bootsbesatzungen wurde mitgeteilt, dass die Personen wieder sicher an Land waren. Der Einsatz konnte daher für die Feuerwehr beendet werden.
In der Andernacher Str. in höhe einer Baustellenbedingten Straßenverschwenkung hat sich ein Aufleger eines Sattelzuges vom Zugfahrzeug gelöst und ist in eine angrenzende Mauer gefahren.
Aufgrund der Lage kein weiterer Kräftebedarf seitens der Feuerwehr.
Der erste Einsatz für unsere Einheit in dieser Sylvesternacht wurde in Ko-Kesselheim abgearbeitet.
Der Gartenhausbrand stellte sich als Brennender Sperrmüllhaufen heraus, der an einem Haus lagerte. Beim Eintreffen des HLF hatte einer der Bewohner schon eigene Löschversuche vorgenommen und sich dabei Verbrennungen zugezogen. Der Haufen wurde abgelöscht und die Person dem Rettungsdienst übergeben.
HLF 0/1/7/8
Einsatzende 1.10 Uhr
Anschließend aufklaren des Fahrzeuges auf der Wache 1
Nach dem das Fahrzeug wieder Einsatzbereit war wurden wir in der Nacht noch zwei mal in die Großsiedlung Neuendorf alarmiert. Hier brannten mehrere Müllbehälter. Die Einfahrt in das Gebiet erfolgte jeweils nach Absprache gemeinsam mit der Polizei und des A-Dienstes da dort die Einsatzkräfte der Feuerwehr Koblenz in den vergangenen Nächten bereits massiv mit Feuerwerkskörpern angegangen wurden.
Nach den Löscharbeiten und dem Aufklaren des HLF konnten die Kameraden gegen 3.00 Uhr dann in dieser Nacht den Nachhauseweg antreten und zu Ihren Familien zurückkehren.